Witterung 2015 trübte Stromgewinn aus Wasserkraft

Autor: Patricia Pfister , 27.02.2016

Das trockene zweite Halbjahr 2015 hatte spürbaren Einfluss auf die Stromproduktion der beiden Laufwasserkraftwerke der Schweizer onyx Energie Mittelland AG.

 

Auch die Rückliefermengen aus den dezentralen Produktionsanlagen ins Versorgungsnetz der onyx waren rü̈ckläufig. Der Stromverbrauch im Marktgebiet hingegen stieg gegenü̈ber dem Vorjahr leicht an. Insgesamt erreichte im vergangenen Geschä̈ftsjahr der Stromverbrauch im Marktgebiet der onyx den Wert von rund 907 GWh. Zur Deckung dieser Nachfrage standen der onyx 84 GWh Strom aus den eigenen Aare-Laufwasserkraftwerken zur Verfü̈gung. Rund 16.5 GWh Strom stammten aus erneuerbaren Quellen (sogenannten Rücklieferungen), primär Photovoltaik und Kleinwasserkraft. Die produzierten Mengen aus diesen erneuerbaren Quellen sind gesamthaft betrachtet zwar erneut gestiegen, da einige größere Anlagen jedoch in die KEV-Vergü̈tung gewechselt haben und Anlagenbesitzer zunehmend das Eigenverbrauchsmodell nutzen, sind die Rückliefermengen ins Versorgungsnetz der onyx im vergangenen Jahr um beinahe 8 % gesunken. Der restliche Teil der abgesetzten Strommenge wurde bei der Muttergesellschaft, der BKW beschafft.

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Trockene Witterung mit ungewöhnlich geringen Niederschlagsmengen wirkte sich im Vorjahr nicht nur in der Schweiz mit geringeren Erträgen bei der umweltfreundliche Stromproduktion durch Wasserkraft aus.

Foto: Joujou_pixelio