Doppelt ökologische Nutzung gebrauchter Akkus

Autor: Patricia Pfister , 11.07.2016

Lange Zeit waren die Akkus die Achillesferse der Elektromobilität – das ändert sich nun dank langlebiger Akkus rasant. Aber auch für die alten Speichermodule wurde ein sinnvolles System entwickelt.

Im Wesentlichen besteht die „Energiestrecke“ von Schindler ­clean-energy-systems aus mehr oder weniger gebrauchten Akkus, einem Aufbewahrungsschrank sowie der dazugehörigen Lade- und Entnahmeelektronik. Die Energiegewinnung erfolgt durch Solar-Generatoren, parallel dazu können gleichzeitig die E-Fahrzeuge geladen werden. Aus dieser Anordnung ergibt sich die doppelt ökologische Nutzung gebrauchter Akkus: Die Weiternutzung von Akkus, die für die Verwendung im Fahrrad oder Golfcart keine optimale Kapazität mehr aufweisen und die ihre „Elektronenfüllung“ direkt aus der Sonne beziehen. Auf diese Weise können Alt-Akkus noch lange zum Energiespeichern genutzt werden, auch wenn sie im harten Alltagsbetrieb nicht mehr einsetzbar wären.

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Veloport 15 kWp2

 

Die Schindler Ladestationen bestehen aus dem Solar­generator,  dem automatischen Spannungswandler sowie den passenden Ladesteckdosen und Anschlüssen für alle E-Fahrzeuge. Hier zu sehen: der Veloport mit 1,5 kWp.

Foto: Schindlerclean-energy-systems